Archiv/ One day in your life…

Die Frau Hilde hat beschlossen, ein paar der alten Blogs hochzuladen. Here we go:

7. Juli 2012

Ein Tag im Leben der Hilde C.:

Um kurz nach zehn aus dem Bett gefallen, weil die Mitbewohnerin heute ihren Amtsarzttermin hatte und danach in Urlaub fahren wollte und die Frau Hilde noch mit ihr zusammen frühstücken wollte.
Geduscht.
Gefrühstückt.
Mitbewohnerin verabschiedet.
Mitbewohnerin noch einmal verabschiedet (hatte etwas vergessen und kam noch mal zurück).
Mitbewohnerin noch einmal verabschiedet (hatte wieder etwas vergessen).
Bambi in die Küche geschleppt, weil diverse Mails zu schreiben waren und das in der Küche gemütlicher ist.
Noch einen Kaffee gemacht.
Mails geschrieben.
Um 13 Uhr beschlossen, in die Stadt zu radeln, um zwei Überweisungen zu machen und noch eine Kleinigkeit einzukaufen.
Aus dem Fenster geschaut.
Beschlossen, mit dem Radeln abzuwarten, bis der Sturzregen, der vom Himmel kam, aufgehört hat.
Angezogen.
Aus dem Fenster geschaut und beschlossen, mit dem Radeln abzuwarten, bis der Sturzregen, der schon wieder vom Himmel kam, aufgehört hat.
Eine geraucht.
Aus dem Fenster geschaut und beschlossen, mit dem… undsoweiter.
Um halb drei genervt beschlossen, auf den Dachboden zu krabbeln und die etwa zehn Kartons mit Büchern, die dort seit einem Jahr lagern, auszuräumen.
Auf den Dachboden gekrabbelt.
Festgestellt, dass da keine zehn Kartons mit Büchern mehr waren, da dieselben vor einem Jahr bereits ausgeräumt worden waren.
Wieder runtergekrabbelt.
Zwei Spinnen von sich abgeschüttelt.
Beschlossen, jetzt aber doch einkaufen zu gehen.
Aus dem Fenster geschaut und beschlossen, mit dem Radeln abzuwarten, bis der Sturzregen, der zur Abwechslung vom Himmel kam, aufgehört hat.
Um halb vier zu der Erkenntnis gekommen, dass das mit dem Sonnenschein heute nichts wird.
Eine kleine Regenpause abgewartet und losgeradelt.
Nach einem Drittel der Strecke in neuen Sturzregen gekommen.
Pitschepatschenass an der Bank angekommen.
Die geschlossen hatte.
Weil heute Mittwoch ist.
Mittwochs haben die Banken nachmittags nicht auf.
Wusste die Frau Hilde eigentlich.
Muss ihr aber wohl im Eifer des Gefechts irgendwie entfallen gewesen sein.
Fluchend im Sturzregen einkaufen geradelt.
Triefnass heim gekommen.
Abgetrocknet, umgezogen.
Hunger bekommen.
In den Kühlschrank geschaut.
Gemerkt, dass beim Einkaufen vergessen wurde, was zu essen einzukaufen.
Böse geflucht.
Einen Caro-Kaffee gemacht und an den Rechner gesetzt.
Beschlossen, dass eine Kerze die Stimmung heben könnte.
Heißes Wachs über Finger gekippt.
Beschlossen, dass ab morgen alles anders wird.

Sagt die Hilde und räumt jetzt die Spülmaschine aus. Bo-bo-borowski und alles.

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Über frauhilde

Chaostrampelndes Lehrerschusselchen
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