Ferienzeit, Wanderzeit

Von Montag, 1. Oktober 2012

So.

Es sind Ferien.

Die Frau Hilde merkt eigentlich noch nichts davon, denn sie wacht jeden Morgen pünktlich um sechs auf und kann dann nicht mehr einschlafen (präsenile Bettflucht? Gewohnheit? Volle Blase?).

Heute war das aber auch gut so, denn seit gut einem halben Jahr haben die Frau Hilde und ihre Kollegin vor, mal das Pfälzer Burgenland zu erwandern (die Frau Hilde hat das ja in den Sommerferien auch mehrfach versucht. Der geneigte Leser weiß, dass das Ganze von suboptimalem Erfolg gekrönt war). Heute war der Trifels dran.

Um zehn stand die Kollegin der Frau Hilde vor der Tür und die zwei Beiden fuhren los („Sag mal, sind wir hier richtig?“ – „Keine Ahnung, ich dachte, du hast auf die Karte geschaut!“ – „Ja, nee, ich dachte, DU machst das.“ – „Oh.“). Irgendwann nach diversen klitzegrößeren Verfahrern kamen sie auch an.

Im Führer hieß es, 20 Minuten Wanderweg vom Parkplatz zum Trifels hoch. Und dann wollten die Frau Hilde und ihre Kollegin oben noch ein wenig von hier nach da und dort wandern.

Der Weg an sich war ein Witz, fand die Frau Hilde, und wenn die das findet, dann ist das so, nämlich die Frau Hilde ist alles andere als eine begeisterte Berghoch-Wanderin!

Oben wuselte man nach hier und da und dort und besichtigte allerlei Dinge und machte eine Menge oder auch eine Menge mehr ziemlich dummer Fotos.

Nämlich, da gab es (für Kinder, wohlgemerkt) einen nachgebauten Thron mit einer Pappmaché-Krone und einem Zepter. Und natürlich mussten die Frau Hilde und ihre Kollegin das Ganze ausprobieren. Der Frau Hilde ist die Krone auch nur zweimal runtergefallen („Oh, is sie kaputt??“ – „Na ja, ich glaub, sie hat ne Delle…“ – „Verdammt, versteck sie!!“).

Wieder unten angekommen, beschlossen die zwei Beiden, jetzt erstmal zurück nach Hildehausen zu fahren und dort im Zweitwohnsitz, Pardon, Stammcafé noch schnell einen, zwei, viele Milchkaffee(s) zu trinken.

Gesagt, getan.

Die Frau Hilde kam eben wieder daheim an, hat das, was man wohl als „Kaffeeflash“ bezeichnen könnte (= *hibblzappelstrampel*), und wird nachher noch zu einer anderen Kollegin gehen, um mit der zusammen zu kochen.

So, und bevor die Hilde jetzt endgültig abzappelt, wird sie mal eben unter die Dusche hahüpfen.

Bo-bo-borowski und alles. Hibbelt die Hilde.

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Über frauhilde

Chaostrampelndes Lehrerschusselchen
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