Und wir fahren, fahren, fahren …

… auf der Autobahn.

Eigentlich war es mehr ein „Und wir stehen, stehen, stehen …“ heute.

Die Frau Hilde hat ja kein Auto mehr. Braucht man in Hildehausen nicht, wegen weil ist alles fahrradig erreichbar.

Nun brauchte sie das aber doch, also ein Auto. Nämlich weil sie wollte einen Krankenbesuch am Ende der Welt machen. Das Ganze gestaltete sich dann so, dass die Frau Hilde erstmal mit dem Zug von Hildehausen nach Da-kommt-die-Frau-Hilde-her-Dorf eierte. Dauerte auch nur drei Stunden, betrunkener oder sonstwie unter Drogen stehender und maximal nervender Fahrgast auf der längeren der beiden Strecken inklusive.

Im Dorf dann schnappte sich die Frau Hilde das Hildeopa-Auto und begab sich auf Krankenbesuch. Das war am Samstag. Und weil’s so schön war, heute auch noch einmal. Zwischendrin wurde fleißig Krankenwäsche gewaschen und Behördenkram für den Kranken erledigt (wie viele Durchschläge und Kopien braucht man, um Beihilfe und PKV glücklich und die Frau Hilde wahnsinnig zu machen? => Ein lustiges Spielchen!).

Und heute Nachmittag warf die Frau Hilde dann sich und das Autochen auf die Autobahn.

Die Frau Hilde hatte etwa anderthalb Stunden Fahrt kalkuliert. Dummerweise hatte sie vergessen, dass der Lieblingsverein heute im Badischen antreten musste. Und dann stand sie in der Nähe der Rhein-Neckar-Arena und hatte viel, viel Zeit, selbigwelche anzuschauen. Was doof war, denn die Frau Hilde kennt das Stadion schon, sogar von innen. Halbleer. Gähn.

Von außen isses ja net hässlich, nur möchte man es einfach nicht eine halbe Stunde lang staustehender Weise betrachten müssen.

Irgendwann war die Frau Hilde dann auch zurück in Hildehausen, hat noch schnell die Wäsche gemacht und sitzt jetzt an der Unterrichtsvorbereitung für morgen (Anm. d. Fr.H.: KEINE LUST!!).

Das war ein ziemlich langweiliger Blogeintrag, aber bis auf herumfahren oder -stehen und sowas alles hat die Frau Hilde am Wochenende auch nicht so wirklich was erlebt.

Na ja, neue Woche, neue Schulgeschichten. 😉

Bo-bo-borowski und all das. Winkt die Frau Hilde und kümmert sich jetzt mal wieder um die Kubakrise.

Ach so, und der Blogtitel: Voilà.

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Über frauhilde

Chaostrampelndes Lehrerschusselchen
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4 Antworten zu Und wir fahren, fahren, fahren …

  1. Jürgen schreibt:

    Langweilig?
    Mitnichten.
    Hoffenheim gegen Stuttgart?

  2. meineschreibblockadeundich schreibt:

    Ich weiß schon, warum ich lieber in der Bahn stehe als im Auto. Da stört es wenigstens nicht, wenn mir die Augen zufallen.

    • frauhilde schreibt:

      Ja, das stimmt. Meist genieße ich die Zugfahrt ins „Heimatdorf“ auch sehr (besonders NACH dem Umsteigen zwischendurch; dann muss ich nämlich keine Angst vorm Haltestelle-Verpassen mehr haben), weil ich dann so schön wegduseln kann. 😉

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