Von Wandertagen

Sehr geehrter Herr Petrus,

also, da müssen Sie die Frau Hilde aber mal gründlich missverstanden haben. Nämlich, die bat um zehn Grad weniger, nicht zehn Grad mehr!

Und dann war da ja auch noch der Wandertag.

Der morgens um halb sieben damit begann, dass die Frau Hilde draußen aufs Thermometer schielte – und dann schwer schluckte. Sie hatte dergleichen zwar bereits befürchtet, nämlich als sie am Vorabend des Wandertages gegen Mitternacht von einer gemütlichen Cocktailsession mit den Kollegen kam, da zeigte das Thermometer noch schnucklige 28 Grad. Und trotz aufgerissener Fenster mit potenziellem Durchzug hatte sich die Wohnungstemperatur nicht wesentlich verbessert (plusminus 30 Grad; Dachwohnungen haben ihre Nachteile!).

Kurz und gut – oder vielmehr schlecht: Um halb sieben hatte es erholsame …

009.

Na, wenn das nicht ermutigend ist?

Eine Stunde später war es dann noch motivierender:

Morgens, halb acht, in Deutschland ...

Morgens, halb acht, in Deutschland …

Da freut man sich doch mal so richtig auf Wandertag, oder?

Nun gut. Die Frau Hilde juckelte mit dem Rosinante-Bikel zum Bahnhof, wo sich in den nächsten Minuten ihre ganz mies gelaunten noch mäßig motivierten Achter einfanden. Sie wimmelte Anfragen à la „Können wir nicht doch ins Schwimmbad gehen?“ oder „Müssen wir jetzt echt klettern?“ ab.

Als die begleitenden Kolleginnen G. und K. eintrafen, transpirierte die Frau Hilde bereits erheblich, weil sie ständig irgendwelche abgängigen Schäflein wieder einfangen musste (netter Versuch, R., aber dem Wandertag vermittels Verstecken zu entgehen, klappt selten!).

Natürlich hatten die Mädchen nicht wie befohlen festes Schuhwerk an. Der Frau Hilde ihr Hinweis, mit Flipflops könne man nicht klettern, wurde mit kaum verhohlener Schadenfreude mäßigem Bedauern aufgenommen. Irgendwie konnte man dann aber doch noch einige Paar Turnschuhe auftreiben.

Gegen halb neun ging es los.

„Geht nacheinander die Treppe zum Gleis hoch“, bat die Frau Hilde, „damit ich euch durchz … NACHEINANDER HAB ICH GESAGT!! L., das heißt, du musst HINTER P. gehen! H-I-N-T-E-R!! … Nein, das andere HINTER!!“

Nach einem kleinen Sonnenspaziergang („Frau Hilde, ham Sie Sonnencreme?“ – „Jupp.“) erreichte man den Wald mit dem Kletterzeug. Und es dauerte auch nur eine halbe Stunde, bis ein enorm mies gelaunter vielleicht noch etwas verschlafener Guide die Kindlein in die Geschirre packte und einwies. Beim Übungsparcours taten Kollegin G. und die Frau Hilde (beide massive Höhenangst) tapfer mit. Und überlegten sich, als die Kindlein in alle Winde verstreut waren, ob sie sich mal an einen der höheren Parcours ranwagen sollten. Die supersportliche Kollegin K. war ihn eben gegangen und teilte den beiden Angsthäschen mit, es sei gar nicht schlimm.

Nun, gut.

Die Frau Hilde machte den Anfang, packte sich die Stufen zum Beginn hoch – schaute nach unten, piepste kläglich – und tapperte ganzganzganz schnell wieder nach unten.

„Hoch!“, machte sie.

Kollegin G. schaffte zwei Stufen auf der Treppe, dann gab auch sie auf.

Während K. sämtliche Touren abklapperte, standen die beiden Angsthäschen immer noch vor dem hohen Parcours.

„Na, Frau Hilde, Schiss?“, rief der vorbeikommende Schüler B.

Das hätte er nicht sagen sollen, denn prompt erwachte in der Frau Hilde eine Art Na-dir-werd-ich’s-zeigen-Wettkampfgeist.

Sie kletterte die Stufen wieder hoch und begann den Parcours. Kollegin G. folgte ihr.

Das Zwiegespräch während des etwa 15 Minuten dauernden Parcours möchte die Frau Hilde nicht widergeben. Es bestand zu etwa 90% aus ziemlich vulgären Flüchen. Aber echt mal, das hilft! Wenn man – höhenängstlich bis zum Gehtnichtmehr – auf wackligen, an dünnen Seilen aufgehängten Holzlatten steht, zwischen denen ein enormer Abstand ist, den es zu überwinden gilt, dann klappt das am besten mit einem deftigen Fluch auf den Lippen!

Kollegin G. stand der Frau Hilde in nichts nach, was das Fluchen angeht; sie appellierte hin und wieder zusätzlich an den Chef des Herrn Petrus.

Das Ganze darf man sich übrigens etwa so  vorstellen.

Fünfzehn Minuten später und nicht nur wegen der Hitze klatschnass geschwitzt kamen die beiden Heldinnen dann wieder zum Eingang, gaben ihr Geschirr ab und fanden sich echt prima mutig.

Unterwegs traf man Schüler S., Schüler H. und Schüler R., die heute als Abgeordnete des Reisebüros Motz & Mecker anwesend waren.

Nämlich, sagten die Drei, das sei ja alles voll doof und sie hätten keine Lust mehr und überhaupt hätte niemand Lust (zwanzig kreischende und begeistert johlende Kindlein auf diversen Bäumen straften sie Lügen; aber es ist ja immer so, dass wenn man selbst keine Lust hat, so als Schüler, dann hat natürlich NIEMAND Lust). Und sowieso wollten sie jetzt gehen, nämlich man könnte doch ins Freibad und so was alles.

Die Frau Hilde erinnerte sie freundlich daran, dass sie selbst fürs Klettern gestimmt hatten, aber daran konnten sie sich nicht mehr so recht erinnern. Und überhaupt, das sei voll gemein, die ganzen Schnaken und Stechmücken und alles, sie wären schon total zerstochen und das gäbe bestimmt ganz hässliche Placken.

Gegen halb eins sammelte man sich; die Frau Hilde hörte sich mit stoischer Ruhe die Beschwerden der Parkleitung über vier der Kindlein an (man kennt ja seine Pappenheimer; es gab einen klitzegrößeren Anschiss, und gut war), und dann dackelte man los durch die glühende Hitze (nicht übertrieben, es hatte an die 38 Grad. Im Schatten. Man ging aber durch die Sonne!).

Um halb zwei waren Lehrkräfte und Schäflein glücklich zurück in Hildehausen. Letztere zerstreuten sich in Nanosekundenbruchteilen und waren nur noch als Staubwolke zu sehen. Erstere gönnten sich noch einen Kaffee/ Maracujasaft/ Rhabarbersaft und entschwanden dann nach Hause.

Wo es inzwischen immerhin nur noch 36 Grad hatte. Na, dann.

Die Frau Hilde warf alles, was sie fand, in die Waschmaschine, und packte sich dann aufs Sofa, um dort auch prompt einzuschlafen.

Und aber jetzt möchte sie beim Petrus schon reklamieren. Das war so nicht abgesprochen, dass das so brüllheiß wird.

Das Problem ist, dass die Frau Hilde sich so denkt, wenn sie jetzt um zehn Grad weniger bettelt, dann schickt der Herr Petrus morgen Blitz, Donner und Doria nach Hildehausen. Michael hat das in den Kommentaren ja angedeutet.

Und jetzt weiß die Frau Hilde nicht recht, was sie sich wünschen soll.

Hm.

Bo-bo-borowski und all das. Sagt die Frau Hilde und geht in den Flur. Da hat’s nur einunddreißig Grad.

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Über frauhilde

Chaostrampelndes Lehrerschusselchen
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47 Antworten zu Von Wandertagen

  1. handvolldackel schreibt:

    Hm, Petrus muss irgendwas falsch verstanden haben – er hat uns im hohen Norden nämlich tatsächlich zehn Grad mehr gegeben. Wo eure zusätzlichen zehn Grad oben drauf gekommen sind, keine Ahnung, aber da würde ich nicht bei Petrus nachfragen, sondern eher weiter unten, da wo’s sowieso immer schön warm ist 🙂
    Dackel dackeln übrigens so ab 25°C nirgendwohin, und schon gar nicht durch die Sonne. Maximal von einem Schattenplatz zu einem vor-dem-Ventilator-Platz 😉

    • frauhilde schreibt:

      Ah, verstehe. Kleiner Gruß von Mephistopheles.

      Altert dein Dackel bei Temperaturen ab 25 Grad auch immer rapide? Meine hat da immer einen auf uraltes Dackelweiblein gemacht und ist widerborstig und an jeder Ecke bockend hinter mir hergeschlichen. Und dann dieser Blick … 😀

      • handvolldackel schreibt:

        Jupp, es ist ein Bild des Jammers, der arme Hund … langsam Pfote vor Pfote setzend, die Zunge hängt ihm an den Knien (okay, ist nicht so weit), schleppt er sich voran wie beim Hofgang im Gefängnis. Sollte er einen alten Freund/Ball/attraktive Hündin sehen, ist er plötzlich aber ganz fix.
        Respekt für den Klettergarten, übrigens: Ich sehe mir den beim Spazierengehen gelegentlich von unten an, mir wird nämlich auch schon auf der Trittleiter schlecht.

        • frauhilde schreibt:

          Hehe, ja. Eine Kreatur des Jammers. Aber wehe, wenn angefixt, dann geht’s plötzlich wieder ganz flott. 😉

          Langsam wird’s aber eng für den Herrn Dende, oder? Bei Regen mag er nicht, bei Hitze mag er nicht … Wir haben ja zurzeit eigentlich nur entweder das Erstere oder das Letztere.

          • handvolldackel schreibt:

            Diese Entscheidung bleibt ja nicht dem Dackel überlassen, wir passen das Programm einfach an. Bei Regen gibt’s eine kurze Runde, bei Sonnenschein sitzen wir im Schatten unter einem Baum, unterbrochen von Kurzsprints zu Freunden und Bekannten. Der Dackel einer Freundin hat letztes Jahr einen Hitzschlag bekommen, das gibt’s auch.
            Außerdem wird er so ab 22:00 ziemlich aktiv.

            • frauhilde schreibt:

              Pöh, der doofe Herr WordPress hat doch glatt deinen Kommentar als Spam betrachtet. Also, so was … *empört guck*

              Das ist ja für so einen kleinen Hund abartig, diese Hitze. Und er kann das ja nur übers Hecheln kompensieren. Kein Wunder passiert mal so etwas. 😦
              Hat er’s denn überstanden?

  2. fraukrokodil schreibt:

    Oh ja, Kletterpark! Traumatisches Erlebnis, an dem ich ( auch Höhenangst) auch bereits mit einer Gruppe Jugendlicher teilnehmen durfte. Habe auch todesmutig einen Parcours gewagt ( aber auch nur, weil hinter mir ein winzigkleines Mädchen ohne mit der Wimper zu zucken durchgeklettert ist. Da wollte ich mir nicht die Blöße geben, nach den Betreuern zu rufen.)
    Den Rest des Tages verbrachte ich bleich und zitternd auf einer Bank….
    Seitdem- Nie mehr!

    • Anne schreibt:

      Ihr macht mir ja soooo Mut 😦 Bin Ende Juli dran mit 5.klässlern, die bestimmt alle gaaaanz hoch krabbeln und dann von mir „gerettet“ werden wollen oder so…
      Beim Pflaumenernten damals(TM) ging meine Schwester auf die höchsten Äste, ich hab lieber entsteint und dabei mit Oma geschwätzt.
      Wünschen könnte sich die Frau Hilde was vom Kollegen des Herrn P., dem schlittenfahrenden N.: http://www.kuehlschrank.com/eiswuerfelmaschinen/ Soll man zur Kühlung nicht nur in Cocktails, sondern auch in die Hose kippen können *und* dabei Goethe-Gedichte aufsagen, hab‘ ich gehört…

      • frauhilde schreibt:

        Ich weiß ja nicht, wo ihr hingeht, aber bei uns, da hatten die Kleinen einen Extraparcours, und der war nur einen Meter oder max. 1,20 hoch. Ich denke, das ist im Rahmen des Machbaren, oder?

        Uh, schicke Teile. Aber verflixt teuer, Anne!
        Eiswürfel in der Hose und dann Goethe-Gedichte?? Wer macht denn SO WAS??

        • Anne schreibt:

          Wir gehen in einen „erlebnispädagogischen“ Park, da wird im „Niedrigseilgarten“ erst einmal gecheckt, ob die Klassengemeinschaft funktioniert. Erst, wenn’s unten klappt, darf die Gruppe in die Höhe. Ich nehm dann mal ne Tüte Mut mit und als Mantra Frau-Hilde-hat’s-auch-geschafft-Tschakka!
          Goethe on ice: Recherchiere mal nach „Wetten dass Mallorca“ aka „Die peinlichste Sendung aller Zeiten“ (pst, ich hab auch nur davon gelesen…)

          • frauhilde schreibt:

            Genau.
            Und vielleicht hast du Glück und eins der Kleinen braucht die Frau Anne die ganze Zeit, weil Angst/ Heimweh/ Bauchschmerzen … Dann müsstest du da nicht hoch.

            Iek, soll ich das wirklich schauen?? Angst!

    • frauhilde schreibt:

      Vollstes Verständnis meinerseits!!

      Von unten sieht das ja auch gar nicht so schlimm aus. Aber und dann steht man da oben und es ist trölfundsechzig Meter hoch, mindestens, und alles wackelt, und man denkt immer nur, wie peinlich das jetzt wäre, wenn man abrutscht und die einen retten müssen. Und alle gucken zu und denken sich, guck die die Olle an, unsportlich und alt.

  3. Rana schreibt:

    Meine Hochachtung, liebe Frau Hilde. Ich würde NIEMALS so einen Parcour betreten, bäöh… und dann noch diese fiese Hitze. Wir Nordlichter haben immerhin 22 Grad, aber trotzdem Gewitter… verstehe einer Petrus!

    • frauhilde schreibt:

      22 Grad ist bei euch schon ziemlich heiß, ne?

      Ich hab den einen auch wirklich nur gemacht, damit ich mir nicht die nächsten Jahre von den Kindlein anhören muss, ich hätte gekniffen. Und ich hatte wirklich, wirklich Angst!

  4. Manu schreibt:

    Net schlecht… 😉 Klettern und so und das bei der Hitze!!

    LG

  5. Judith schreibt:

    22 Grad? Also in meinem Norden sind es gerade 34 Grad… und sämtliche Viechereien machen mir vor, was ich gerne würde – im Schatten liegen und alle Viere von mir strecken. Aber neee, einer muss ja arbeiten hier – denn sie wünschen ja alle gekühlte Getränke gereicht zu bekommen. Fehlt nur noch, dass gleich einer nach einem Schirmchen auf dem Wassereimer verlangt *umfall*

    • frauhilde schreibt:

      Kannst du dich nicht einfach dazu legen? Und auch einen Welpenblick aufsetzen? Vielleicht bringt DIR ja dann jemand Cocktail mit Schirmchen!

      34 Grad ist igittibäh. Da kann man genau gar nichts mehr machen.

      • Judith schreibt:

        Is doch grad keiner da der mir nen Cocktail bringen könnte *heul* Und der Hund spuckt immer rein… Und wenn derjenige, der ohne reinzuspucken Cocktails servieren kann, nachher wieder da ist, hat er den ganzen Tag in einem unklimatisierten Auto gesessen – und es sich total verdient, dass ich auch ihm noch was reiche – für den gibts dann Exportwaren aus der alten Heimat – Du weißt schon, große Gläser und so ;o)

  6. OP-Tisch-Pilotin schreibt:

    weitaus besser, als unser wandertag! wir wurden vom oberguru aka „klassenlehrer“ in der hitze 5 km durch ’nen waldweg gejagt (nach ca. 2 km gab’s eine bushaltestelle und ich fuhr mit dem bus, weil ich, was ja eigentlich abzusehen war, geplättet war…) und dann sollten wir zu einem tretbootverleih, der montags allerdings geschlossen hat. das wusste der lehrer nicht und wir sind völlig umsonst weggefahren. glücklicherweise war ich nach den 2 km so halbtot, dass ich mich in der altstadt in die bahn setzte und nach hause fuhr…. totaler reinfall! (btw: klettern is‘ doch cool! je höher, desto besser! 😀

    • frauhilde schreibt:

      Okay, DAS ist mal richtig panne. Tretbootfahren find ich ja eigentlich eine witzige Idee. Die Kindlein bewegen sich. Und wenn mal eins ins Wasser fällt, ist das bei den Temperaturen nicht so schlimm. Und ein bisschen Schwund ist ja immer.
      Aber idealerweise schaut man(n) natürlich, ob das offen ist …

      Kletterst du gern? Ich find das gruselig. 😀

  7. giftigeblonde schreibt:

    Du lieber Himmel!
    Du hast mein vollstes Mitgefühl, bin ja selber höhenängstlich, ich steig nicht mal auf eine Leiter,..kreisch.
    Dann noch bei der Hitze!
    Ich hätte bei meinen Tagesgedanken auch an den sich auf Wandertagen befindlichen Lehrkörper denken sollen.
    😉

  8. Corinna schreibt:

    Also von uns können die 10 Grad nicht gekommen sein, denn Petrus hatte uns heute auch noch ordentlich was obendrauf gepackt. Was mich aber eher interessiert, wo bekommt man am Bahnhof plötzlich Notfallturnschuhe her?

    • frauhilde schreibt:

      Indem man sich das zweite Paar der BFF ausleiht (Schülerin R.) oder um die Ecke nach Hause flitzt (Schülerin M.; in dem Fall ist es gut, dass Hildehausen so ein Kaff ist!).

      Oh je, ihr Armen. Ich bin ja gespannt, wo es morgen wieder kühler wird.

  9. Eponine schreibt:

    Das hört sich ja … nett an. Also Kletterparks sind ja schon cool und alles, aber bei der Hitze??? Tapfer, tapfer! 😀
    Habe btw heute auch überlegt, meinen Arbeitsplatz aufs Klo zu verlegen (war der einzig kühle Platz im Büro), doch leider scheiterte diese Überlegung daran, dass ich PC und Telefon und so nicht mitnehmen kann =/
    Morgen soll’s hier nochmal HEISS werden und ab Freitag abkühlen…

    • frauhilde schreibt:

      Auf dem Klo arbeiten ist sicher recht schick. Aber du hast schon recht; telefonier da mal oder bediene zwischen Kloschüssel und Waschbecken PC und Drucker … Ist vermutlich auch so’n bisschen eng, ne? 😉

  10. Bettina schreibt:

    Wir Nordlichter haben doch aber heroisch heute die 10 Grad mehr genommen. Danke auch dafür. *ächz* Hier waren heute lauschige 32 Grad. Also muss Petrus einfach nur ein Sadist sein.
    Meine werten Hundedamen haben heute nicht mal den Postboten verbellt. Oder die Fahrradkinder. Oder das Müllauto. Und auch nicht unbefugt wehende Blüten. Und Gespenster. Also war es wirklich warm hier im Norden.
    Wandertag habe ich als Schulkind, also irgendwann in den in 1870er Jahren oder so, gehasst. Also alles war zwar besser als Mathe. Aber ob nun Pest oder Cholera…..

    • frauhilde schreibt:

      Oh je, die armen Hundedamen. Wenn’s sogar zu heiß zum Bellen ist, dann ist es ja geradezu unhündisch heiß!

      Ja, dito. Wandertage waren gruselig. Man hat da aber auch immer so ein Wandermonster erwischt als Klassenlehrer, oder? Der gerne bei der Erstbesteigung der Eiger-Nordwand dabei gewesen wäre, und als Rache, dass er’s nicht geschafft hat, hat er kleine Kinder gescheucht.
      Also, bei mir war das zumindest so; auch damals in den 1870er-Jahren. 😉

  11. Sach mal Frau Hilde.. ich meine, es ist ja völligst okay, wenn sie mit ihren 8 durch die Hitze wandern, aber wieso muss ich mir diese Nacht mit Hitzeopfern und vollgesoffenen Teenies rumschlagen!? 🙂 Ich warte auf eine vernünftige Antwort 😀

  12. Patty schreibt:

    Respekt Frau HIlde. Erinnert mich auch an ein Klettergarten-Erlebnis mit Gemüse. Und ich wollte noch sagen, also ich wars nicht. Ich hatte mit Herrn Petrus keinerlei Kontakt. Echt.

  13. stellinchen schreibt:

    „“Geht nacheinander die Treppe zum Gleis hoch”, bat die Frau Hilde, “damit ich euch durchz … NACHEINANDER HAB ICH GESAGT!! L., das heißt, du musst HINTER P. gehen! H-I-N-T-E-R!! … Nein, das andere HINTER!!”“

    Wie immer – ich liiiebe deinen Schreibstil !!!!!!
    Erster Gedanke: GOTT, bin ich froh, dass ich keine Wandertage in dieser Schule habe.
    Zweiter Gedanke: WIIIIE Klettergarten!? NEID!!!
    Und den „Jetzt erst Recht“ Kampfgeist kenne ich. Wirklich – sehr, sehr tapfere Frau Hilde! 😉

  14. fraubutterbrot schreibt:

    frauhilde, ich hab‘ gerade Antworten zu all deinen Fragen gefunden: http://www.der-postillon.com/2013/06/grund-fur-wetterchaos-geklart-heiliger.html

  15. Jens schreibt:

    Hut ab ! Also ich trau mich ja nicht so ne harcore Wanderreise anzutreten *grins* Meinen Respekt haben Sie!

    • frauhilde schreibt:

      Och, es waren ja die Achter, die sich anstrengen mussten. 😉
      Und Hildehausen ist nicht so weit weg, das war, glaube ich, eine vierzigminütige Zugfahrt, das geht ja noch.

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