Schnellchen XXVI

Und weil’s so schön war, passierte am Abend dann direkt die nächste Hilde des Tages.

Die Frau Hilde hat sich nach dem Shopping-Marathon noch schnell einen Salat gekauft. Gewaschen, gezupft, in die Schüssel geschmissen/ geschüttet – und dann fiel ihr ein, dass es sich anböte, auch eine Salatsoße zu machen.

Da sie gerade ein leeres Einmachglas rumstehen hatte, warf sie fix alle Salatsoßen-Igredienzen hinein, schraubte den Deckel darauf und schüttelte heftig.

Ja.

Und dann passierte, was passieren musste.

Nämlich, der Deckel, der war nicht fest gewesen.

Die Frau Hilde verbrachte die nächsten fünfzehn Minuten damit, Essig-Öl-Salz-Pfeffer-Zwiebel-Kräuter-Schweinerei von Orten zu kratzen, die sie in den Jahren, die sie bereits hier wohnt, noch nie aus der Nähe betrachtet hat.

Seufz.

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Über frauhilde

Chaostrampelndes Lehrerschusselchen
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28 Antworten zu Schnellchen XXVI

  1. giftigeblonde schreibt:

    ohh, es wird Zeit dass das Wochenende kommt,…Tröstgrüße schicke ich dir 🙂

  2. Stefan K. schreibt:

    Hmm… bei Deinen Schülern hätte ich jetzt gesagt „Die Ferien waren wohl zu lang, was?“…

    … aber das traue ich mir bei Dir nicht 😉

    • frauhilde schreibt:

      Hehe. 😀
      Die waren zwar lang, aber so unergiebig bis jetzt.
      Hmpf.

      • Jürgen schreibt:

        Ferien sind nie unergiebig, Frau Hilde!!!!!

        • frauhilde schreibt:

          Na ja. Wenn man von dem, was man sich vorgenommen hat, gerade mal einen Bruchteil schafft, den Rest aber mit schlechtem Gewissen verbringt, dann ist das suboptimal. Muss ich mal noch dran arbeiten. 😉

      • Stefan K. schreibt:

        Nimm es als ein Zeichen, dass Du in den nächsten Ferien guten Gewissens die erste Hälfte nur für Entspannung und schöne Dinge nutzt! Dann steigen die Chancen, dass Du in der zweiten Hälfte überhaupt Lust und Kraft hast, die aufgeschobenen Arbeiten anzufangen.

        Meine Erfahrung mit jeden Tag beginnen mit „Ich müsste eigentlich…“ führt zu insgesamt zu wenig Entspannung _und_ zu wenig Erledigtem…

        Aus dem gleichen Grund hab ich mir angewöhnt, am „siebten Tag“ tatsächlich nur Dinge zu meiner Entspannung und meiner Freude zu tun – um die neue Woche wenigstens mit Kraft und Lust zu beginnen 🙂
        (ich definier den „siebten Tag“ von Samstag spät Nachmittag/ früher Abend bis Sonntag früher Abend)

        Insofern: genieß den morgigen Tag – die nächsten Wochen werden so oder so wieder arbeitsreich und erholungsarm…

        • frauhilde schreibt:

          Gute Einstellung, und ich gebe dir völlig Recht, was die Arbeitseinstellung angeht.
          Damit es bei mir funktioniert, müsste ich das in den nächsten Ferien allerdings anders machen; erst ranklotzen und dann dem süßen Nichtstun frönen.
          Ich werde deinen Rat aber befolgen und den Tag morgen genießen (allerdings muss ich tatsächlich noch einen Deutschaufsatz korrigieren und die Geschichts-Elfer vorbereiten, aber DANN!).

  3. Ich dachte immer, sowas passiert nur mir… Echt beruhigend zu wissen, dass es jemanden gibt dem solche Sachen auch mal passieren 🙂

  4. Corinna schreibt:

    Vielleicht war’s ein Zeichen: Du solltest die Küche putzen – überall. 😉

  5. Patty schreibt:

    Oh! Ich musste gestern Abend Apfelschorle mit Glasscherben von unterm Toaster und Wasserkocher und von Fraus Handy entfernen. Das Schlimmste daran war, dass ich im selben Moment vergessen hatte, wie es passiert ist. Meine Theorie ist Winterschlaf … 🙂

  6. Ich lach nur, mehr brauch ich nicht sagen! 😀

  7. Da muss ich einfach ein „Like“ antickern! Weißt Du warum? Ich freue mich so, dass ich nicht die einzige Dusseline auf dieser Welt bin! *gg

    • frauhilde schreibt:

      Du auch?
      Wow, wir sind mehr, als ich dachte.
      Dusselinen dieser Welt, vereinigt euch (oder so). 😉

      • Als ich tendenziell desastriert hinter dem Deckel her sah und versuchte zu ergründen, wo er denn wohl ungefähr gelandet sein könnte, dachte ich dann auch mal daran, vielleicht wenigstens zwischendurch mal mit dem Schütteln aufzuhören. Man gut, dass sich das alles in Millisekunden abspielt! ;o))

        Oh ja, wir sind viel mehr, als Du dachtest, ganz sicher! 😛

  8. Judith schreibt:

    Oh – wegen sowas ähnlichem hab ich mal am 1. Weihnachtsfeiertag Gulaschsuppe aus allen möglichen und unmöglichen Ecken meiner Küche geputzt… 😀

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