Von Hieroglyphologie

Man ist als Lehrer ja echt abgehärtet, was Hieroglyphenentzifferung in Arbeiten angeht.

Schüler K., der heute eine Strafarbeit abgegeben hat, wollte das Ganze wohl wirklich bis zum finalen Hysterieanfall der Frau Hilde treiben:

20131112_161806

(Die ersten paar Zeilen kann man ja noch einigermaßen entziffern. Aber dann wird’s abenteuerlich …)

Echt mal, Kindlein. Nehmt doch ein bissel Rücksicht auf die armen Lehrkräfte, die SO was in Arbeiten lesen müssen … Seufz.

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Über frauhilde

Chaostrampelndes Lehrerschusselchen
Dieser Beitrag wurde unter Schulkramzeugs veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

40 Antworten zu Von Hieroglyphologie

  1. giftigeblonde schreibt:

    So ähnlich sieht meine Schrift auch aus…seufz!
    Gut dass ich aber keine Strafarbeiten mehr machen muss hiihi
    Schönen Abend Frauhilde!

  2. twilight schreibt:

    Du kennst meine Sonntagnachmittagausgeh-Schrift nicht. Sei froh.Die Alltagsschrift ist noch einen Zacken schlimmer. Gut, dass es Tastaturen gibt.
    LG Rainer

  3. Melanie schreibt:

    Damit fallen Rechtschreibfehler dann auch nicht mehr so schnell auf … – alles Taktik *g*

    Liebe Grüße,
    Melanie

  4. diewiderspenstige schreibt:

    ich will ja nichts sagen, aber guck dir mal die Handschrift von manchen Lehrern an…

    Mein Deutschlehrer würde zu der Schrift sagen: „Korrigier ich nicht, bin doch kein Archäologe!“

    • frauhilde schreibt:

      Wir Lehrer sind doch außer Übung; wir haben alle doch das letzte Mal während des Studiums so viel geschrieben. *g*

      Das hab ich auch mal gesagt. Kam super an, der Witz. Nicht. Hmpf.

  5. Patty schreibt:

    Er hat dich beleidigt und Schweinkram geschrieben. Kann ich ganz genau erkennen!

  6. KC schreibt:

    Irgendwas ist bri mir kaputt, ich kann es prima lesen 😀

  7. frllehrerin schreibt:

    Ich kann’s auch ganz gut lesen. Zumindest erkenne ich Wörter. Die ergeben aneinander gereiht zwar keinen Sinn, aber immerhin…

  8. Corinna schreibt:

    Ich bin keine Expertin in Geheimschrift. Für mich ist das nur teilweise lesbar. Kann man sich als Lehrer nicht weigern, so etwas zu kontrollieren?

    • frauhilde schreibt:

      Ich hab ihn gewarnt (nächste Woche schreiben sie Kursarbeit), dass ich beim vierten Versuch ein wütendes „ul“ (unleserlich) nebendran schreib. Das „ul“ hab ich an die Tafel geschrieben, um das zu demonstrieren.
      Kommentar K.: „Was heißt’n das, ich kann das net lesen!“
      Arghs!!

  9. Anne schreibt:

    Darf ich helfen? Bin gerade im Training…:
    „Ich würde viel lieber zu meiner Frau und mit
    ihr ein Romantisches Dinner haben.“ Doch dies
    ging nicht, da er Deutschland schon bald
    wieder verlassen musste da sein Asylantrag
    und damit seine Aufenthaltsgenemigung
    nach nicht bearbeitet wurde. Warum er
    Asylbeantragte war so im islam
    sind ander Religionen als der Islamismus
    verboten über jeden der einer anderen Religion
    angehört wird die Todesstrafe verhängt
    so auch über den Hinduist Idrisaer.
    auserdem fandet er das es im islam
    noch im Kuhfladen gebatetem geben noch
    (Rechtschreibung und Zeichensetzung wie im Original, die letzten drei Worte geraten)

  10. herr_mess schreibt:

    Pah, ist doch gar nichts. Ich hatte mal einen Achtklässler, der Legastheniker war und auch noch eine motorische Lähmung hatte. Der musste uns Lehrern grundsätzlich seine Schulaufgaben vorlesen, weil wir absolut kapituliert haben. Irgendwo ist halt auch mal Schluss 😉

  11. Judith schreibt:

    Ich wollte auch grad sagen – lesen kann ich es einigermaßen. Allein, es gibt keinen Sinn!?

  12. Lesen konnte ich es, ich hab’s nur nicht verstanden. 😀

    • frauhilde schreibt:

      Ich glaube, da gibt es auch gar nicht viel zu verstehen; K. musste ja eine Reizwortgeschichte schreiben. Und er hat halt irgendwie Sätze mit den Begriffen drin gebastelt. Dass die keinen Sinn ergeben, schien ihm egal zu sein.

  13. stellinchen schreibt:

    *sich Melanie anschließt*
    Außerdem findet K. sicher, dass die Frau Hilde genauso leiden soll, wie er unter der Strafarbeit, die sicher noch total unfair war 😉

  14. A. P. Glonn schreibt:

    Ganz ehrlich, Lieblingsfrauhilde? Unsere Lehrer haben sich da keine Gedanken gemacht. Wenn sie etwas nicht lesen konnten, gab’s eine 5 – Aufgabe nicht gelöst. Aus, Ende. (6er gab’s bei uns nicht, soll heißen, man hatte die schlechteste Note bekommen, die es gab.) Was meinst du, welche Mühe wir uns mit unserer Schrift gemacht haben (nicht, dass es bei mir viel genutzt hat, mind you. 😉 )

    • frauhilde schreibt:

      Ach, das bring ich doch wieder nicht übers Herz. Ich versuche es ein paar Mal. Manchmal muss ich dann doch das böse „ul“ („unleserlich“) nebendran krakeln.
      Dafür gibt’s bei mir für entsprechende (Nicht-)Leistung wiederum gnadenlos die 6. Da kenn ich nix. 😀 (Nein, ernsthaft: Ich geb sie nicht gern, aber eine ungenügende Leistung ist eine ungenügende Leistung ist eine …)

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