Von Theater

Und zwar richtigem.

Nämlich, da waren die Chaoten mitsamt ihrer Lehrerin am Wochenende.

Während die Leistungskurslehrer ihren Schülern freigestellt haben, ob sie in das Stück gehen, gab’s bei der Frau Hilde ein subtiles „Also, das Stück wird dreimal aufgeführt. Die Mehrheit entscheidet, an welchem Tag wir da hingehen!“; das Ob wurde gar nicht erst zur Diskussion gestellt, denn die Frau Hilde kennt ihre Drückeberger Pappenheimer.

Und die Mehrheit entschied, dass man sonntags gehen wollte. Nein, eigentlich wollte das keiner, aber die anderen Termine waren den Chaoten noch weniger genehm. Also, Sonntag.

Bereits am Donnerstag während der Kursarbeit sinnierten die Herren, was sie so anziehen würden (H. wollte im Frack kommen; J. immerhin mit sauberer Hose). Den Mädels war’s egal, vor allem, als die Frau Hilde sagte, sie selbst käme stinknormal in Jeans und Alltagsklamotten und schließlich käme es auf den Inhalt des Stücks und nicht auf die Verpackung der Besucher an (das sagte sie, weil sie keine feine Theaterkleidung besitzt, aber das müssen die Chaoten ja nicht wissen).

Da alle über 18 sind, war es kein Problem, dass sie selbstständig anreisten. Nur die Frau Hilde bat freundlich um einen Chauffeur. Sie hat ja bekanntermaßen kein Auto. Und mit dem Rosinante-Bikel wollte sich nun auch nicht nach [Dorf etwas weiter weg] radeln. Zumal das Rosinante-Bikel seit ein paar Tagen wieder Sperenzchen macht; da scheppert was hinten derart, dass sich die Leute immer schon umdrehen, wenn die Frau Hilde angeradelt kommt. Aber eigentlich wollte die Frau Hilde jetzt ja auch gar nicht übers Rosinante-Bikel schreiben, sondern über den Chauffeur.

Ja.

Da meldete sich dann ausgerechnet S.

Genau, der S., der seit dem Habt-ihr-die-Physiker-gelesen-Test dauerbeleidigt mit der Frau Hilde ist und an allem rummosert und meckert und generell einfach nervt.

Nun gut.

Man vereinbarte, dass S. sich am Nachmittag des Theaterbesuchs wegen des Abholens melden würde.

Der Nachmittag des Theaterbesuchs kam. Wer sich nicht meldete, war S.

Gegen 18 Uhr (vereinbarter Trefftermin des Kurses war 18.40 Uhr) dachte die Frau Hilde im Stillen bei sich, dass S. ihre Faust im Gesicht wirklich gut stehen würde, und schrieb eine Rundmail, ob jemand einspringen und sie aufschnappen könne. Grundsätzlich wäre es ja nicht so schlimm gewesen, wenn die Chaoten allein ins Theater gegangen wären – nur hatte sie die Karten …

Sekunden später klingelte ihr Handy und Chaot M. sagte, er könne die Frau Hilde holen, er sei in zwanzig Minuten da.

Und wiederum Minuten später kamen noch sieben Mitnehm-Angebote. Das fand die Frau Hilde wieder nett und aus der gedanklichen Backpfeife für S. wurden nur noch ein paar Stunden Nachsitzen bei Kollegin U. (gefürchtete Nachsitz-Lehrerin).

Pünktlich wie die Feuerwehr stand dann auch ein ziemlich großer SUV mit einem ziemlich kleinen M. drin vor der Tür (M. ist minimal größer als die Frau Hilde, und die hat vertikal schon nichts zuzusetzen. Okay, sie kompensiert das dann horizontal, aber das ist ein anderes Thema …).

Die beiden fuhren los, beide mit einer vagen Idee, wo der Veranstaltungsort sein könnte, und hatten eine nette halbe Stunde im Auto.

Die „Lokeischn“ wurde dann auch direkt gefunden, und die Frau Hilde entstieg dem großen Auto und tapperte schnurstracks mit einem mäßig freundlichen Gesichtsausdruck auf S. zu, der schon da stand und ein bisschen belämmert unglücklich dreinschaute. J. hatte ihm nämlich die Nummer der Frau Hilde gegeben, dabei aber leider einen Zahlendreher mitgeliefert, und S. zeigte der Frau Hilde sämtliche verzweifelten SMS und Anrufe, die er im Lauf des Nachmittags getätigt hatte.

Nun gut.

Man begab sich also in den Innenraum, okkupierte die Plätze, die Frau Hilde entdeckte zu ihrer Freude eine ehemalige Kollegin, die mit ihrem Zwölfer-Deutsch-LK anwesend war, und man tauschte fleißig Klatsch und Tratsch aus.

Das Theaterstück selbst war auch richtig gut, auch wenn die Chaoten in der Pause ein wenig jammerten und pienzten, dass das Ganze ja bis kurz nach neun dauern würde und ob sie nicht tags darauf die erste Stunde frei bekommen könnten, weil sie seien jung und bräuchten den Schlaf.

H. jammerte besonders laut und trank seine dritte Cola; daraufhin verfiel er in eine Art Colarausch und hörte den Rest des Abends nicht mehr auf zu nerven. Das ist bei H. zwar fast Normalzustand, aber glaubt der Frau Hilde, er war NOCH schlimmer als sonst. Die neben ihm sitzenden J. und F. litten stumm.

Nach dem Ende des Stücks zerstreuten sich die Chaoten dann recht schnell; ein paar blieben noch stehen und warteten mit der Frau Hilde, bis Harry M. den Wagen vorgefahren geholt hatte (ganz Gentleman ließ er die Frau Hilde nicht den ganzen Weg bis zum Parkplatz laufen, sondern fuhr ihr direkt vor die Nase. Die Frau Hilde fand das ausnehmend nett!).

Die Heimfahrt war recht lustig; die Frau Hilde löcherte M. über seine Zukunft, und man unterhielt sich ganz prima (unter anderem darüber, dass der Chaotenkurs fast ausschließlich aus Alphamännchen besteht und das die Unterrichterei ganz schön erschwert mitunter) – und dann war man in einem Kreisverkehr, und M. sagte: „Hier?“, und die Frau Hilde sagte: „Öh. Glaub, ja“, und M. bog ab, und dann hatten sich die beiden verfahren. Wenden ging nicht, also ab in die Pampa. Die Frau Hilde hatte ein fürchterbar schlechtes Gewissen, schließlich musste M. ja von Hildehausen noch zu sich nach Hause fahren, das sind auch noch mal zwanzig, fünfundzwanzig Minuten, und am nächsten Tag war ja Schule und so, aber M. sagte, das mache nichts, er finde das grad „saulustig“, und überhaupt habe er ja morgen ohnehin erst zur dritten Stunde und müsse erst um acht raus. Die Frau Hilde beschloss spontan, M.-Fangirlie zu werden.

Um kurz nach zehn lieferte M. sie dann heil daheim ab, und nach einem kurzen Abstecher zur Kaffeemaschine fiel die Frau Hilde dann auch recht bald ins Bett.

Alles in allem war es ein wirklich netter Theaterabend. Im Gegensatz zu den Zwölfern der Kollegin haben sich die Chaoten vorbildlich benommen. Und sie waren definitiv der bestangezogene Kurs an diesem Abend. S. kam wirklich im Anzug; der Rest der Jungs immerhin im Jackett zur Jeans. Eins der Mädels hatte das „kleine Schwarze“ ausgesucht. Die anderen vier kamen ganz normal, so wie die Frau Hilde.

Und sie haben ihre Smartphones nur in der Pause rausgeholt (B., um dem Kurs eine Rundmail zu schreiben: „Wann is endlich die Pause vorbei ich geh gleich!!“, Zeichensetzung wie im Original, Anm. d. Fr.H.) und haben in den Kommentaren danach erkennen lassen, dass sie sehr gut aufgepasst haben und Details bemerkt haben, die der Frau Hilde fast entgangen wären.

Am Donnerstag gibt es noch eine kurze Gesprächsrunde und dann wendet man sich wieder der romantischen Lyrik zu (M. im Auto: „Also, ich mach Deutsch im Abi. Aber bitte tun Sie mir nicht Lyrik an, ja? Ich mach echt alles, sogar [ungeliebte Lektüre aus 12/1], aber nicht Lyrik!!“).

Bo-bo-borowski und all das. Sagt die Frau Hilde und wünscht allseits eine gute Nacht und eine ruhige erste Adventswoche (apropos: Halb Hildehausen riecht nach Glühwein. Die Frau Hilde hat da schon so Befürchtungen, was den Oberstufenunterricht der nächsten Tage und Wochen angeht … Oh, und die Chaoten wollen wieder eine Weihnachtsfeier mit Wichteln. Oh, und apropos Wichteln: Beim Kollegenwichteln hat die Frau Hilde ein bisschen geschummelt. Nämlich, sie hat gezogen und hatte erst den Cheffe. Und dann hat sie den Zettel ganz schnell wieder ins Körbchen geworfen, lieb und unschuldig geguckt und nochmal gezogen. Und da hatte sie die Frau Sabi gezogen. Das fand die Frau Hilde viel primabesser. War hier noch eine Klammer zuzumachen? Hm … Bitteschön: ).

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Über frauhilde

Chaostrampelndes Lehrerschusselchen
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32 Antworten zu Von Theater

  1. michael schreibt:

    Was? Herr S. ist nach ein paar vergeblichen Anrufen nicht mal auf die Idee gekommen, Herrn J. oder einen anderen zu fragen, ob die erhaltene Telefonnummer korrekt ist ? Unglaublich! Durchfallen lassen!

    • frauhilde schreibt:

      S. stand chaotenseelenallein auf dem Fußballplatz, auf dem seine Mannschaft just gespielt hatte, und die Zeit war ihm davongerannt. Da musste er dann direkt antanzen mit ohne Schlenker nach Hildehausen.

      Kann ihn nicht durchfallen lassen – er macht doch Mathe bei Lieblingskollegin O.!

  2. Stefan K. schreibt:

    Ich dachte, Du hast eine WhatsApp-Gruppe mit den Chaoten? Wie kommt’s, dass S. Deine Nummer nicht hatte? Alle anderen hatten sie ja offenbar… (oder war das tatsächlich eine e-mail, auf die acht aus dem Kurs so schnell reagiert haben??)

    • frauhilde schreibt:

      Die Whatsapp-Gruppe ist doch aufgelöst. Das hatte ich dir mal geschrieben, als du den Artikel über Facebookfreundschaften verlinkt hattest.
      Ich hab bis auf F.s und H.s keine Nummer der Chaoten mehr; und ja, es war eine Mail, auf die sie reagiert haben.

      • Stefan K. schreibt:

        Pardon, ich hatte Deine Antwort vor sechs Wochen nicht gesehen!

        Finde ich gut, dass Du die WhatsApp-Gruppe gelöscht hast – und wie man an dem Beispiel sieht, werden deine mails im Zweifel auch schnell genug gelesen 😉

        (… aber hast Du jetzt nicht auch noch die Nr. von M., der Dich ja immerhin angerufen hat? 😉

        • frauhilde schreibt:

          Nicht gespeichert, nein.

          Und wegen der Mails: Na ja … T., der an dem Abend (unentschuldigt) gefehlt hat, wird morgen in der Stunde wie immer behaupten, er habe die Erinnerungsmail vom letzten Freitag nicht bekommen. Kennt man ja; besonders Mails mit Arbeitsaufträgen werden zwischen Sender (Lehrer) und Empfänger (Schüler) von Zombies, der NSA oder der judäischen Volksfront gefressen und kommen darob niemalsnie an. 😉

          • Stefan K. schreibt:

            Wenn T. das behauptet, würde ich mich an Deiner Stelle überhaupt nicht drauf einlassen:
            Ihr habt den Theatertermin höchstwahrscheinlich mehr als einmal im Unterricht besprochen. Seine Aufgabe – gerade als volljähriger Schüler – ist es, dafür zu sorgen, dass er die Termine und Aufgaben einhält. Wie ist letztlich seine und nicht Deine Verantwortung!

  3. Was die Frau Hilda da über die 12er schreibt, freut die Frau Good Word sondersgleichen, liest sie doch deutlich heraus, dass ihr 8er sobald nicht aufhört, Geschichtsstoff zu liefern.
    Frau Good Word verneigt sich und wünscht Frau Hilde einen angenehmen Unterrichtstag! 🙂

  4. giftigeblonde schreibt:

    Nett, sehr nett.
    Mein Favoriten Satz in diesem Beitrag:

    Die Frau Hilde beschloss spontan, M.-Fangirlie zu werden.

    Liebe Grüße!

    • frauhilde schreibt:

      Ich bin’s immer noch. 😉 (Darf man das? *grübel*)

    • Stefan K. schreibt:

      … und ich hab bei dem dahinter folgenden Satz
      „Um kurz nach zehn lieferte M. sie dann heil daheim ab, und nach einem kurzen Abstecher zur Kaffeemaschine fiel die Frau Hilde dann auch recht bald ins Bett.“
      mich für den Bruchteil einer Sekunde gefragt, ob Frau Hilde als echtes Fangirl den M. noch zu einer Tasse Kaffee nach oben mitgenommen hat… 😀
      (Pardon, Frau Hilde, das mir dieser Gedanke gekommen ist… ich zweifle eigentlich nicht an Deinem Anstand und Deiner Moral!)

      • giftigeblonde schreibt:

        Hihi, nein dieser Gedanke ist mir nicht mal ansatzweise gekommen!

        • frauhilde schreibt:

          @Stefan: Trinken Fangirls (also, die echten) Kaffee? Dürfen die das in ihrem Alter schon? 😉
          Und was heißt’n bitte das „eigentlich“ in deinem Kommentar?? *schluck*

          @Sina: Danke. *verneig* 😀

          • Stefan K. schreibt:

            „Fangirl“ ist für mich synonym zu „Groupie“, also junge Frauen, die alles trinken…
            Sind für Dich „Fangirls“ die kleinen elfjährigen Mädchen, die meinen, sie seinen in einen „Sänger“ „verliebt“? 😉

            Bezüglich des „eigentlich“ hat mich die Deutschlehrerin erwischt:
            ich wollte meine Aussage verstärken (ohne allerdings einen Eid drauf zu Leisten)
            …dass ich stattdessen meine Aussage relativiert habe, wurde mir erst durch Deinen Kommentar bewusst. Pardon!!

            • frauhilde schreibt:

              Ah, dann haben wir uns missverstanden. Unter „Fangirl“ habe ich in der Tat eher ein elfjähriges Mädchen mit Herzchen in den Augen verstanden. Kein Wesen, das backstage die Hüllen, die Würde und noch einiges andere fallen lässt. 😉
              (Sonst hätte ich mich eher nicht so bezeichnet; ich meinte es in Bezug auf mich eher im Sinne von „Hach, ist der Bub toll! Ich mag ihn ins Regal stellen und bewundern und toll finden“ – und nicht das … also, das, was Groupies eben tun. Das wäre ja auch Pfuibäh!)

              Es ist, äh, bin eher ich diejenige, die sich entschuldigen muss. Ich hab diese Lehrerkrankheit, dauernd klugsch*** zu müssen … Es tut mir leid. *schäm*

              • michael schreibt:

                Ach, und ich hatte schon gedacht, dass die Frau Hilde ab und zu gerne etwas mehrdeutige Formulierungen – wie : … und hatten eine nette halbe Stunde im Auto. – wählt.

                • frauhilde schreibt:

                  Das war jetzt eine so perfekte Steilvorlage für eine Bemerkung, die ich nicht machen darf, weil hier Minderjährige mitlesen … Mist! *Mund zutacker*

  5. psychoberta schreibt:

    Hab mal wieder schön gelacht. Vielen Dank dafür. LG

  6. Frau Streng schreibt:

    Oh Gott, wenn ich meinem Cheffe was wichteln müsste….puh…das fänden wir beide sicher nicht gut. Hätte ebenso gemogelt 😉

    • frauhilde schreibt:

      Gell, es gibt Dinge, die muss man net gehabt haben.
      Jetzt wurde er von einer armen Referendarin gezogen. Das Kind hat fast geweint, als es gesehen hat, was da auf dem Zettel stand. Ich gestehe zu meiner Schande, ich hab meinen angeschlagenen Heiligenschein poliert und bin unauffällig von dannen getappert … 😉

  7. Corinna schreibt:

    Ich find’s gut, dass Du das mit den Chaoten gemacht hast. Wer weiß, ob sie noch einmal in ihrem Leben ins Theater kommen. Und trotz des anfänglichen Ärgers ist alles gut geworden. 🙂 Solche Geschichten liebe ich.

    • frauhilde schreibt:

      Genau deshalb wollte ich da auch mit ihnen hin. Ich denke, einige werden im Lauf ihres Lebens auf jeden Fall ins Theater gehen. Für andere dürfte das das erste und vielleicht auch letzte Mal gewesen sein.
      Und ich hatte ja dann doch meinen Spaß. 😉 Und das Auto hatte Ledersitze und Sitzheizung – noch niemalsnie bin ich SO schnieke gechauffiert worden!

  8. teacheridoo schreibt:

    Herzig, der ganze Bericht.
    Jetzt interessiert mich nur mehr eine einzige Sache: Was genau macht eine Nachsitz-Lehrerin zu einer _gefürchteten_ Nachsitz-Lehrerin? Was tut die denn? (Ich muss das wissen. Für mal später und so. Ich inhaliere ja quasi alle solchen Tipps und Tricks, wissen Sie?)

    Vorauseilend dankbarst für erhellende Erläuterung,
    Teacheridoo

    • frauhilde schreibt:

      Kollegin U. ist generell gefürchtet. Bei ihr erzittern noch die Großen.
      Und sie nimmt immer gerne Delinquenten zum Nachsitzen an. In der Orientierungsstufe reicht oft ein „Wenn jetzt nicht bald Ruhe ist, dann dürft ihr bei Frau U. nachsitzen!“, um traumhafte Stille zu erreichen. 😉
      Ich würde dir allerdings nicht raten, so zu werden.

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