Von Lesefreude

Es ist wieder einmal soweit: Blogger schenken Lesefreude geht in eine neue Runde.

Die Frau Hilde nimmt auch diesmal wieder teil.

Sie verlost „Tausend strahlende Sonnen“ von Khaled Hosseini. Einen Roman über das Schicksal zweier Frauen in Afghanistan. Packend und berührend. Und die Frau Hilde warnt vor: Das ist keine leichte Kost! Aber allemal lesenswert.

Wie funktioniert’s?

Schreibt bis zum 23.4. 23.59 Uhr eine Mail mit dem Betreff „Blogger schenken Lesefreude“ an die Frau Hilde. Selbigwelche wird am 24. das Los entscheiden lassen.

 

Viel Erfolg! 🙂

Und wenn ihr wissen wollt, was es noch so für Bücher zu gewinnen gibt, könnt ihr euch ja mal auf der Teilnehmerliste umschauen. Da sind tolle Sachen dabei!

 

Advertisements

Über frauhilde

Chaostrampelndes Lehrerschusselchen
Dieser Beitrag wurde unter Der Leben an sisch, So Zeugs veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

7 Antworten zu Von Lesefreude

  1. Corinna schreibt:

    Wow! Das ist ja eine beeindruckend lange Teilnehmerliste! Schöne Aktion.

    Kennst Du die Aktion Lesefreunde von der Stiftung Lesen? Ich habe da mitgemacht, als ich noch in Deutschland lebte. Vielleicht ist das auch etwas für Dich.

  2. Pi mal R Quadrat schreibt:

    Ich find das ne klasse Idee! 🙂
    Und nicht nur, weil ich selbst eine unverbesserliche Leseratte bin. :mrgreen:

    A propos, Frau Hilde, was liest du denn so? Bestimmtes Genre, Lieblingsautor, querbeet und bunt gemischt?

    • frauhilde schreibt:

      Ui, das ist eine schwierige Frage!
      Also, eigentlich lese ich querbeet und früher alles, was mir in die Finger kam und gut war.
      Inzwischen lese ich etwas selektiver, weil ich oft während Unterrichtsreihen mit „literarischem Anspruch“ (Faust, Emilia Galotti usw.) keine Lust mehr auf Hochgeistiges habe, um ehrlich zu sein, weil die im Unterricht behandelte Primär- und die zur Vorbereitung benötigte Sekundärliteratur schon schwere Brocken sind.
      Ganz seicht geht dann aber auch nicht (ich hab noch nie Rosamunde Pilcher gelesen *g*).
      Im Moment lese ich parallel „Sauerkrautkoma“, die Goebbels-Biografie von Longerich und „Das Lied von Eis und Feuer“. Also wirklich sehr, sehr querbeet. 😉
      Wie is das bei dir?

      • Pi mal R Quadrat schreibt:

        Ha, schwierige Fragen stell ich gerne. 😛

        Klar, als Deutschlehrerin mag man nicht ständig Höhenkammliteratur (und eben die SekLit) wälzen. Geht einer Freundin übrigens genauso. 😉

        Du kannst mehrere Bücher parallel lesen? Das find ich klasse, ich bin da eher seriell eingestellt, eins nach dem anderen, außer wenn mich eins so gar nicht begeistert. Das landet dann im Regal, und ich fang ein anderes an.

        Das Lied von Eis und Feuer?! 😮
        Frau Hilde, lass uns drüber reden! Deutsch, oder Englisch? Wie weit bist du denn schon? Welcher Band, welche Charaktere magst du? (Man merkt, dass du da einen Nerv getroffen hast, oder? :mrgreen:)

        Ich lese auch ziemlich querbeet. Ich bin ein sehr großer Freund von Kleist und mag auch den Kohlhaas, sehr zum Entsetzen mancher Schülerlein. Ebenso Dramen von Schiller, dafür kann ich mit Goethe eher weniger anfangen. Und natürlich so ziemlich alles auf Mittelhochdeutsch – hier am Liebsten die Artusromane und Gottfrieds Tristan. (Ja, Deutsch wäre mein zweites Fach geworden. 😉 )
        Davon abgesehen geht Stephen King meist auch, ich liebe Sherlock Holmes, und Fantasy natürlich, angefangen bei Tolkien. Falls du hier was suchst, schau dir auch mal die von Brandon Sanderson an. 😉
        Beim Lied von Eis und Feuer hoff ich nur, dass der nöchste Band etwas mehr für die Handlung vollbringt, der gute Martin scheint mir auch so langsam die Fäden zu verlieren und immer weiter auszuschweifen. Eigentlich schade.
        Der große Nachteil der Fantasy-Romane ist aber,dass sie alle auf etliche Bände ausgelegt sind, und entsprechend a) Platz brauchen, b) viel Zeit vergeht, bis man das Ende lesen kann, sowie c) das eh schon dicke Schinken sind! Wenn ich nur ans „Rad der Zeit“ denke, uiuiui.

        Dazu kommt, dass ich zusammen mit oben erwähnter Freundin auch gerne mal in einen Jokers schlendere, und etliche Bücher wieder mit nach Hause nehme. Oder wir uns gegenseitig was empfehlen/schenken, und so bei beiden der Platz immer geringer wird… ^^
        So kam ich an Kai Meyers „Wolkenvolk“-Trilogie, oder auch an die „Bücherdiebin“, eines der wenigen Bücher, bei deren Lektüre ich geheult hab. Sehr empfehlenswert, ist aber ebenfalls keine leichte Kost.

        PS: worum geht’s denn beim Sauerkrautkoma? Lustiger Titel. 🙂

        • frauhilde schreibt:

          Also, in den Ferien kann ich das schon, mehrere Bücher parallel lesen. Während der Schulzeit nehme ich mir das immer vor und dann liegt eins halb angelesen (in diesem Fall der Goebbels) auf dem Nachttisch und die anderen stauben friedlich ein. Was somit auch deine Frage nach Martin beantwortet; ich stecke auf den ersten paar Seiten des allerersten Bandes fest.
          Eine Freundin meinte, dass ich der Geschichte ein bisschen Zeit geben muss und dass sie sie noch nicht ab der ersten Seite fesselnd fand. Das sei dann mit der Zeit gekommen. Mir ging es genau so. Und deshalb warte ich noch auf die „Initialzündung“, dass mich das Buch in seinen Bann schlägt. (Ich sag dir dann auf jeden Fall Bescheid!)
          Und ich hab das auf Deutsch bekommen. Ist es auf Englisch besser?

          Auf MHD habe ich den Parzival geliebt; als Kind hab ich die Auguste-Lechner-Ausgaben verschlungen. Und es macht Spaß, das im Originalwerk wiederzufinden!

          „Die Bücherdiebin“ hab ich von meiner Mutter empfohlen bekommen; der ging es wie dir, sie hat ziemlich geheult beim Lesen. Das steht auch noch auf meiner Musst-du-unbedingt-lesen-Liste.

          Vielen Dank auf jeden Fall für deine Tipps; ich war lange Jahre „weg“ von Fantasy, aber beim Lesen deines Kommentars habe ich wieder richtig Lust darauf bekommen.

          „Sauerkrautkoma“ ist einer dieser Provinzkrimis von Rita Falk. Überhaupt nichts Besonderes; man liest’s, es ist nett, man legt’s weg und vergisst es wieder. 😉

          • Pi mal R Quadrat schreibt:

            Ja, sicher, während des normalen Schulalltags (-wahnsinns?) ist eh genug zu tun, ich denk da geht es dir wie meinen Freunden auch, du bist froh, wenn du abends abschalten kannst.

            Hm, ja, der erste Band fing, meiner Meinung nach, schon ganz gut an, so von wegen Setting, interessanten Ereignissen ect. Nimmt aber noch sehr viel Fahrt auf, das stimmt! Was Martin auf jeden Fall schafft, ist eine Welt zu beschreiben, in der es keine eindimensionalen Charaktere gibt, zumindest nicht, wie sonst immer, schön schwarz-weiß. Nahezu jeder hat beide Seiten und lebt diese auch aus. Nur eben verfließt das alles in den Büchern 3-5 (englische Zählung) in eine Vielzahl an Charakteren, die Kapitel erhalten, Intrigen spinnen und gleichzeitig kommt die Handlung nur noch schleppend voran. Etwas schade, scheint aber das Los vieler „größerer“ Serien zu sein, wenn ich da an 7-10 vom Rad der Zeit denke… 🙄
            Und natürlich schreibt Herr Martin sehr, sehr, seeehr langsam, keine Ahnung also wann es weitergeht.

            Ich bin dazu übergegangen, gerade Fantasy im Original zu lesen, was mehrere Gründe hat. Zum einen hat mich damals die Warterei geärgert, bis „Rad der Zeit 5 das Original“ erschien (war anno 2008, erschienen ist es glaub 2010…), was auch gleich mit den anderen Punkten zu tun hat: dem Preis und der Buchspalterei. Wenn aus einem englischen Band bei der Übersetzung manchmal bis zu vier Bände werden, die jeder für sich doppelt so viel kosten wie der eine im Original, dann seh ich leider keinen Sinn darin, mir die auf Deutsch zu holen. Als kleines Beispie: Das „Rad der Zeit“ hat im Original 15 Bände, als TB jeder zwischen 7 und 9 €. Auf Deutsch sind es glaub 34 oder 35, jeder für etwa 10€. Klar, es gibt die auch als „Original“, d.h. ungeteilt, Kostenpunkt aber zwischen 16 und 18 € pro Band. Zweites Negativbeispiel: „Way of Kings“ von Sanderson. Englisch Taschenbuch (1200 Seiten!) für 7 €, gebunden (und die englischen Bücher sind auch in einem schön großen Format, machen sich Klasse im Regal) für 24. Auf Deutsch 2 Bände, gebunden jeder 22 €… Nee Danke! ➡

            Und, zurück zum Lied von Eis und Feuer, da wurden gerade in der neuen Ausgabe die Namen mitübersetzt (Greyjoy zu Graufreud z.B.), was auch nicht so meins ist. 😉

            Schön, wenn ich dir ein paar Ideen geben konnte. 🙂
            Falls du auch deutschsprachige Autoren probieren möchtest, schau mal nach „Lycidas“ von Christoph Marzi, Kai Meyers „Wolkenvolk“ und „Sturmkönige“, oder Ralf Isaus „Kreis der Dämmerung“ – gerade der ist für dich als Historikerin sicher ein Schmankerl. 😉

            Bei all den Mediävistik-Veranstaltungen und Texten hat mich so ähnlich wie bei dir fasziniert, dass ich im Grunde sehr viele dieser Geschichten noch aus der Kindheit kannte, sei es über das alte Sagenbuch oder über die guten alten Zeichentrickserien… Und ich hab die Texte auch alle auf MHD gelesen, nur ab und an auf die Übersetzung gelinst, wenn es etwas komisch klang. Ist bei Altfranzösisch so ähnlich, auch wenn es da Sätze gibt, in denen drei Vokale aufeinander Folgen – und drei verschiedene Worte markieren. 😯

            Ha, ich fand den Titel Sauerkrautkoma interessant, aber wenn das nichts Besonderes ist, brauch ich es ja nicht lesen. Juchu, Geld gespart. 😀

            PS: sorry für die lange Antwort, aber da du ja lesen magst 😳

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s